25 Jahre Städtepartnerschaft: 60plus zu Besuch in Jena

Am 3.10.2012 organisierte die Stadtverwaltung Erlangen eine Reise mit 7 Bussen in unsere   Partnerstadt Jena zur Feier der 25-jährigen Partnerschaft zwischen unseren Städten. Eine Gruppe   von 8 Senioren, die dem AK 60 plus angehören, unter der Leitung von Hartmut Wiechert, schloss sich dieser Reise an.
Um 8 Uhr ging es in Erlangen los, um 11 Uhr waren wir in Jena, wo wir von unseren Jenaer 60 plus Genossen herzlich willkommen geheißen wurden. Da wir uns etwas verspätet hatten, sind alle Teilnehmer sofort in die Stadtkirche St. Michael zur Auftaktfeierlichkeit gegangen. Die renovierte Kirche bot einen wunderbaren Rahmen für diese Veranstaltung. Zuerst sang der Chor der Jenenser, dann sprach der Stadtpfarrer. Im Anschluß daran erläuterte der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröder (SPD) wie es überhaupt noch zu DDR-Zeiten zu dieser Partnerschaft kam, anschließend würdigte der Erlanger OB Dr. Siegfried Balleis (CSU) viele Personen, ohne die die Partnerschaft nie zustande gekommen wäre. Zum Schluß sangen noch die Erlanger und Jenenser Chöre gemeinsam.
Anschließend setzte sich die Gruppe von 60 plus von der großen Masse ab und ging mit den Jenaer 60 plus-Genossen, Dr. Dietmar Stadermann und Peter Schulze ins Parteibüro, dort trafen wir noch Helga Beyer, Dr. Jörg Vogel und Dr. Holger Schütz. Wir diskutierten lange und intensiv über die Bekämpfung des Rechtsradikalimus. Besonders hervorzuheben war die verschiedene Beurteilung der Linkspartei. Wir sprachen auch darüber wie wir uns gegenseitig im Wahlkampf helfen könnten, ohne dabei konkrete Pläne zu haben. Hartmut regte noch event. gemeinsame Veranstaltungen an, was aber wenig Interesse fand.
Gegen 16.30 Uhr wurde unter Leitung des Jenaer Genossen Peter Schulze, der bis zu seinem Ruhestand Planungsreferent war, das renovierte “Damenviertel” besichtigt. Dieser völlig erhalten Stadtteil aus der Gründerzeit ist kaum wiederzuerkennen und stahlte im alten neuen Glanz. Jedes Haus ist anders gestaltet und hat seinen eigenen Charakter, leider konnte kein Haus behindertengerecht renoviert werden, ebenso fehlten überall die dringend nötigen Aufzüge.
Von dort aus gingen wir zum Depot der Straßenbahn. Dort befand sich eine Hologramm-Ausstellung, wobei die einzelnen Partnerstädte der früheren DDR dargestellt wurden.
Mit der Straßenbahn ging es dann wieder zurück zur Innenstadt. Alle Bus-Teilnehmer fanden sich auf dem Markplatz ein und wurden vom Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröder herzlich verabschiedet. Danach sagten wir zu unseren Gastgebern “Lebt Wohl” und “bis bald mal wieder” und bedankten uns für die Zeit, die sie mit uns verbracht hatten.
Um 19 Uhr fuhren alle Busse wieder los, sodaß wir gegen 22 Uhr in Erlangen eintrafen. Ein schöner, ereignisreicher Tag, bei dem auch noch das Wetter mitgespielt hatte, ging zu Ende.

Inge Aichele